Über uns

 

Nichts verändert das Leben einer Frau so stark, wie die Geburt eines Kindes. Ihr liegt es am Herzen, für das das Wohlergehen ihres Kindes zu sorgen, es zu beschützen.

 

Seit Einführung des neuen Kindschaftsrechts wird es in strittigen Trennungssituationen vielen  Müttern unmöglich gemacht, den Schutz für ihre Kinder aufrecht zu erhalten.

 

Das im Grundgesetz Artikel 6 Absatz 4 zugesicherte Recht der Mutter auf Schutz und Fürsorge der Gemeinschaft wird in den Familiengerichten oft nicht erfüllt.

Wir von der Mütterinitiative möchten, dass die Rechte von Müttern und Kindern wieder gewahrt werden und die Stellung der Mutter in der Gesellschaft verbessert wird.

 

Mütter und Kinder werden durch jahrelange famililenrechtliche Streitigkeiten in finanzieller und seelischer Hinsicht sehr belastet. Manchmal können sie dem nicht mehr standhalten und erleiden körperliche und seelische Schäden.

Das sogenannte Wechselmodell wird von getrennt lebenden Vätern gerne als das beste Betreuungsmodell angepriesen. Hierbei muss das Kind beispielsweise im wöchentlichen Wechsel zwischen väterlicher und mütterlicher Wohnung pendeln. Wir warnen ausdrücklich davor, denn ein zentraler Lebensmittelpunkt, ein Nest ist wichtig für ein gesundes Heranwachsen eines Kindes.

 

Babys und Kleinkinder werden zum Umgang mit Vätern gezwungen, die nie in häuslicher Gemeinschaft mit dem Kind gelebt haben. Er ist für sie eine völlig fremde Person. Babys und Kleinkinder empfinden eine Trennung von der Hauptbezugsperson als Bedrohung. Dies kann sogar zur Erschütterung des Urvertrauens führen. Trotzdem müssen kleine Kinder -begründet mit dem geringen bewussten Erinnerungsvermögen- noch häufiger als größere Kinder den Umgang zum Vater pflegen.

 

Ein zentrales Anliegen unserer Initiative ist der Schutz von Mutter und Kind bei Gewalt des Vaters. Zurzeit sind Kinder noch nicht in das Gewaltschutzgesetz eingeschlossen, sodass sie auch Umgang mit gewalttätigen Vätern pflegen müssen. Das Mittel der Wahl kann nur eine detaillierte Einzelfallprüfung und ggf. eine Umgangsaussetzung sein.

 

Unverheirateten Müttern muss wieder automatisch das alleinige Sorgerecht zufallen. Durch das gemeinsame Sorgerecht werden Mutter und Kind  bezüglich ihres  Selbstbestimmungsrechts in Aufenthalts-und Betreuungsfragen sowie in medizinischen Angelegenheiten stark eingeschränkt.

 

Fazit:

 

Auch Frauen mit Kindern muss ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden.

Den Rechten des Vaters müssen auch Pflichten gegenüber stehen, sonst wird dem Missbrauch des Machtinstrumentes Familienrecht Tür und Tor geöffnet.

Engagierte Frauen haben im Münchner Raum die Selbsthilfegruppe „Mütterinitiative- Mamas wehren sich“ gegründet. Die Initiative ist im deutschsprachigen Raum aktiv und soll den Austausch, sowie die gegenseitige Stärkung der Mütter ermöglichen.

 

Es gibt regionale Treffen in verschiedenen Regionen Deutschlandes.

 

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